Wanderstrecke
Burgbrohl (150 m)
- Bad Tönisstein (140 m) -
Wassenach (275 m) - Burgbrohl |
Start: Burgbrohl
Wir starten am Bahnhof
in Burgbrohl. Von dort abwärts über die Straße und durch die Anlagen
der Kohlensäurefabrik hoch zur evangelischen Kirche. In ihrer Architektur
erkennt man die interessante Kombination von Basalt und Tuff wie bei vielen
kirchlichen und profanen Bauten in der Umgebung. Der Geopfad U steigt
zunächst am
Hang und führt uns später auf einem Fahrweg hinab zum Kurhaus Bad
Tönisstein. Hier der Kurfürstenbrunnen und die Angelikaquelle.
Der Geopfad U führt hinter dem Kurhaus allmählich aufwärts. Ein
interessanter Aufschluss ist bei U 3, wo man erkennen kann, wie der Trass
(Asche) des 10 km entfernten Laacher See-Vulkans die älteren Gesteine
überflossen hat. Weiter talaufwärts links die Ruinen des Klosters
Tönisstein.
Das kleine Tal wird immer enger und bekommt ein urwüchsiges Bild.
Unterhalb des Pfades der Tönissteiner Bach, der nach starken Regenfällen
lautstark in Kaskaden durch die Wolfsschlucht brausen kann. Ihr Höhepunkt ist
der Wasserfall in einem Kessel, in dem die Erosion immer wieder die Geologie
und Botanik verändert. Bäume und Sträucher rutschen mit lockerem Trass aus dem
Hang und stürzen in den Bachlauf.
Wir überqueren die Straße und erreichen später den Römerbrunnen
(Austritt von CO²-Gasen). Weiter geht es auf dem Weg U in einem weiten
Linksbogen durch eine flache Wiesenlandschaft nach Wassenach.
Wir überqueren die Umgehungsstraße und sehen links den bewaldeten Kegel
des Veitskopfs. Voraus mitten in den Feldern eine markante Baumgruppe mit
einer alten Kapelle. Hier rechts zum Kunkskopf. Zu sehen sind nur noch die
Ränder eines
Schlackenkegels, der früher nahezu die Höhe des Veitskopfs erreichte, bevor
seine Gesteine hauptsächlich zum Straßenbau abgebaut wurden. Die Grube
ist nun so tief, wie der südlich gelegene Veitskopf über die Landschaft ragt.
Links an der Grube vorbei bis zur gegenüberliegenden Seite. Hier abwärts durch
das Neubaugebiet von Burgbrohl (Straße). Später durch die Anlagen der
großen katholischen Kirche. Auch hier ist wieder die gekonnte Verwendung
von Vulkangestein in der Architektur zu erkennen. Auf der
Hauptstraße nach rechts bis zum Bahnhof.
Ziel: Burgbrohl
Länge/Dauer: ca. 10 km/3 1/2 Stunden
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